Leipzig, 25.09.2017 – Anlässlich der Ergebnisse zur Bundestagswahl 2017 erklärt Hassan Soilihi Mzé, Vorsitzender der SPD Leipzig:

„Dieses Wahlergebnis ist nicht schönzureden. Es ist ein schlechtes Ergebnis – sowohl bundes- als auch sachsenweit. Als SPD haben wir erneut dramatisch verloren und zugleich zieht mit der AfD eine Partei ein, die Rassismus und schonungslosen Chauvinismus ins Parlament tragen wird. Wir werden dem aber nicht einfach zusehen, sondern die AfD klar und unmissverständlich in die parlamentarische Auseinandersetzung treiben.“

Soilihi Mzé weiter: „Als SPD müssen wir uns aber auch fragen, wie wir künftig mit unseren Themen und den sozialdemokratischen Idealen Menschen besser erreichen. Und wir werden generell über Strukturen reden müssen, denn offensichtlich ist es uns nicht gelungen, von guter Regierungsarbeit zu profitieren und mehr Wählerinnen und Wähler von unseren Arbeitserfolgen oder politischen Inhalten zu überzeugen.

Fakt ist: Wir werden die Fehler nicht bei anderen suchen, sondern zu allererst vor der eigenen Tür kehren. Das wird ein harter Prozess, den wir jetzt jenseits leerer Erneuerungsrituale offensiv auf Bundes- und Landesebene führen werden. Unser Ziel muss es sein, die SPD nicht nur in Sachsen als Volkspartei neu aufzustellen. Das geht in keinem Fall ohne Mitwirkung der Mitglieder.“