Leipzig, 18.09.2017 – Zur Aufführung der Al-Rahman-Moschee im Programm der «Interkulturellen Wochen» erklärt Hassan Soilihi Mzé, Vorsitzender der SPD Leipzig:

„Wir brauchen Klarheit, wenn es um den Umgang mit Extremen geht. Die Ankündigung im Programm zu den «Interkulturellen Wochen» ist nicht unproblematisch. Durch sie erfolgt eine Aufwertung der Al-Rahman-Moschee.“

Soilihi Mzé weiter: „Es zeugt von wenig Sensibilität, dass das Referat für Migration und Integration Veranstaltungen der Al-Rahman-Moschee aufführt. Aktionen von Salafisten in einem Atemzug zu bewerben mit Veranstaltungen, die für Offenheit, Begegnung und Pluralismus stehen, ist ein Hohn. Die Idee der «Interkulturellen Wochen» wird so unterlaufen. Es wäre gut, die Stadt steuerte hier um, zumal die Einschätzungen des Verfassungsschutzes zur Al-Rahman-Moschee hinlänglich bekannt sind.“

Hintergrund:
Die seit Jahren unter Beobachtung des Verfassungsschutzes stehende Al-Rahman-Moschee in Leipzig wird mit ihren Veranstaltungen erneut im Programm der «Interkulturellen Wochen» beworben. Die Moschee gilt nach Einschätzung der Sicherheitsbehörden als Hotspot der deutschen Islamistenszene, worauf bereits in der Vergangenheit mehrfach hingewiesen wurde.